Kommentar "Geschäftsgebaren von Zent Software"

     
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Kommentar:

FMO - Kunden haben zu zahlen, ansonsten den Mund zu halten?

(Lesezeit: ca. 12 Minuten)

Ich hätte gerne mit dem Spielanbieter, Herrn Alexander ZENT, eine sachliche und vernünftige Diskussion geführt. Dies wird von seiner Seite offensichtlich nicht gewünscht, da ich seit geraumer Zeit keine  Antworten auf meine Schreiben und Mails bekomme.

Er bewirbt sein Spiel mit dem Slogan: „FMO bildet die reale Welt sehr genau ab – authentisch, in allen Facetten und bis in letzte Detail.“ Und an diesem Slogan muss sich sein Spiel dann auch messen lassen. Der Slogan ist aber nichts anderes als irreführende Werbung und damit unlauterer Wettbewerb. Denn davon, dass FMO „die reale Welt bis ins letzte Detail abbildet“, ist das Spiel  genauso weit entfernt, wie die Erde vom Mars. (Siehe Kommentar: Fehler im Spiel)

Nur noch knapp 25% der zur Verfügung stehenden Vereine sind auf dem Server 1 besetzt, d.h. von über 4.000 Vereinen sind nur knapp über 1.000 besetzt. Die Frage, wie viele dieser Accounts auch tatsächlich aktiv bespielt werden lasse ich mal offen. Und? Sind Veränderungen, Verbesserungen oder Weiterentwicklung des Spiels in Sicht? Nö! Stures Verweigern gegen alle Vorschläge, alle guten Ratschläge und alle Friedensangebote. Wie ein kleines trotziges Kind: Nein, meine Schippe kriegst Du nicht - Das sogenannte Trump-Syndrom.

Das einzige was Herrn ZENT einfällt, ist die verbliebenen Spieler weiter zu schröpfen: Server 2, Mondschein-Welt, Server in verschiedenen Sprachen und jetzt im Frühjahr eine weitere Plattform. Auf diesen Plattformen dürfte der Prozentsatz der offenen Vereine nicht anders aussehen, wie auf dem Server 1. Katastrophale Quoten …

Natürlich ist das „grundsätzliche Spielen“ kostenlos. Sinnvoll und erfolgreich ist das Spiel aber nur zu gestalten, wenn man seinen monatlichen Beitrag abdrückt. Was auch in Ordnung ist. Dafür müsste dann aber auch eine Weiterentwicklung und Verbesserung des Spiels erfolgen.

Auch wenn Herr ZENT selbstständig ist und alleine für das „Wohl“ seiner Firma verantwortlich ist, ist seine Geschäftsphilosophie nicht so ganz nachzuvollziehen: Er vergrault mit Ignoranz und seinem unfreundlichen (bzw. nicht vorhandenem) Kundenservice auch noch den Rest der User.

Langer Spielspaß bleibt nur in Ersatzaktivitäten erhalten, wie z.B. das Erstellen von Statistiken zum Spiel. Sprich, wenn man schon hunderte Stunden Arbeit investiert hat, gibt man die nicht ohne weiteres auf. Das ist MEIN Dilemma!

Hier sind Spieler (wenn auch nur noch ein paar wenige) die über Jahre Arbeit und Geld investiert haben. Denen stößt er immer wieder und weiter vor den Kopf. Herr ZENT ist nicht nur Erfinder des Spiels, er ist auch für den rapiden Userschwund und damit für den Niedergang des Spiels verantwortlich.

Zur Einführung des Spiels im Jahre 2008 wurde den Kunden/Usern ein Forum zur Verfügung gestellt. Unter dem Pseudonym „Miklom“ agierte Herr ZENT höchstpersönlich und sprach dennoch immer in der 3.Person von sich selber, als Kundenbetreuer bzw. Forum-Moderator.

Er forderte die User sogar auf, Verbesserungsvorschläge zu machen. Selbst zu einer „ergebnisoffenen Diskussion“ über die Spielberechnung forderte er auf:

(Quelle: FMO-Forum, 16.04.2010)

Sich an der Diskussion zu beteiligen, hätte man aber besser unterlassen sollen, da nur Vorschläge von Herrn ZENT/Miklom wirklich eine Chance auf Umsetzung hatten. Wer eigene Vorschläge einbrachte wurde fortan gemobbt oder sogar abgemahnt, da sich User mit ihren Vorschlägen (Zitat:) der „Absichtliche Verunglimpfung der Plattform mit dem Ziel der Geschäftsschädigung“ schuldig gemacht hätten.

Dabei schreckte er auch nicht davor zurück, laufende Threads auseinander zu reißen, die dadurch völlig ihren Sinn und Zusammenhang verloren haben, um so aktive User bloßzustellen und lächerlich zu machen. (Siehe Anlage 1: Ausschnitt Forum aus 04/2010)

Aussagen, wie: „Der Threadautor AXEL hält es nicht für notwendig, sich noch mal zu äußern“, sind eine Frechheit, denn zum einen wurde dieser Beitrag aus einem anderen Thread von Miklom herausgerissen und ER hat damit einen neuen Thread eröffnet. Zum anderen lag mein detaillierter Vorschlag für eine vernünftige Spielberechnungslogik vor (siehe Anlage 2: Vorschlag Spielberechnungslogik vom 22.04.2010). Somit streute er gezielt falsche Informationen, um seine eigenen Kunden öffentlich zu diskreditieren.

Außerdem forderte er mich auf, dass ich Themen nur im entsprechenden Bereich diskutieren möge. Problem: Der entsprechende Bereich wurde bereits von Herrn ZENT/Miklom Wochen vorher geschlossen. Freie Meinungsäußerung sieht anders aus …

Und auch wenn alle engagierten User des Forums gegen einen Vorschlag des Herrn ZENT argumentierten, wurde der Vorschlag des Herrn ZENT umgesetzt mit der Begründung (Zitat): „Das Stillschweigen eines Großteils der Community wird als implizite Zustimmung zu der Entscheidung gewertet.“ Leider war nur ein kleiner Teil der User auch Teilnehmer des Forums, was er wohl übersehen hatte. Warum wurden dann Vorschläge überhaupt zur Diskussion gestellt? Also eine reine Alibiveranstaltung des Herrn ZENT und eine Lehrbeispiel seines Rechtsstaatlichkeits-, Demokratieverständnisses sowie seines nicht vorhandenen kundenorientierten Handelns.

Herr ZENT engagierte zwei Mitspieler als „Forum-Admins“. Als selbst „seine eigenen“ Admins in die Diskussion über die Spielberechnung aktiv und kritisch einstiegen (Siehe Anlage 3: Beitrag des Admin markusprass vom 23. und 27.04.2010), wurde das Forum ersatzlos von einem auf den anderen Tag aus dem Netz genommen.

Nur zur Erinnerung: Herr ZENT hat im Forum selber zu dieser Diskussion aufgerufen! Soviel zu dem Thema: Die Geister, die ich rief …

Von da an war ein Austausch unter den Usern nur noch über den Stammtisch oder per „Ingame-Mail“ möglich. Äußerte man sich allerdings dort zum Spiel wurde man abgemahnt oder mit falschen Anschuldigungen aus dem Spiel entfernt.

Ziemlich irritiert hat mich die Aussage von Herrn ZENT in einer Mail an mich: „Wiederholt … beschweren Sie sich … in PNs an andere User … über unseren Kundenbetreuer“. Woher weiß er, was ich in privaten Mails an andere User schreibe? Hat er Zugriff darauf und kontrolliert diese? Eine Frage, die ich ihm gestellt habe, die er aber niemals beantwortet hat.

Handelt es sich also um einen Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht, das vom Bundesverfassungsgericht statuierte Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme?

Wie beratungsresistent Herr ZENT ist, zeigen zwei weitere Beispiele: Anfänglich (also ca. 2010/2011) wurde jede Saison derselbe Spielplan vom System generiert. Lediglich die Auf-/Absteiger wurden ausgetauscht. Man spielte also jede Saison am selben Spieltag gegen den selben Gegner. Auf diesen Fehler habe ich Herrn ZENT per eMail freundlich hingewiesen. Ich bekam die Antwort, dass dies nicht der Fall sei. Da ich dies allerdings schon seit etlichen Spielzeiten beobachtet habe, widersprach ich ihm. Er behauptete abermals, dass meine Aussage nicht stimmen würde. Daraufhin habe ich eine Excel-Tabelle mit meinen Spielplänen der letzten Jahre erstellt, woraus der Fehler deutlich zu ersehen war. Danach keine Antwort mehr. Kein Danke - Nichts! Mit Beginn der nächsten Saison war der Fehler behoben. Fazit: Erst, als ich ihm den Fehler aufgemalt habe, hat er ihn ernstgenommen.

Beispiel 2: Die Abschlusstabelle der Saison 02/2016 in Costa Rica ist falsch. Es fehlt wohl der letzte Spieltag. Somit ist eine „Ewige Tabelle“ für das Land nicht fehlerfrei zu erstellen. Ich habe den Fehler damals umgehend gemeldet. Der Fehler ist bis heute nicht behoben. Eine Antwort habe ich auch nie erhalten.

Ich habe zu keiner Zeit gegen Regeln verstoßen, ich war ihm nur zu unbequem. Also musste Herr ZENT Gründe erfinden, um sein „Hausrecht“ halbwegs sinnvoll einsetzen zu können:

Zuerst behauptete er, ich hätte die „Spielberechnung in Frage gestellt“. Wie kann ich etwas in Frage stellen, wenn er die Diskussion selber eingefordert hat. In einer Diskussion tätigte ich zu einem Spiel die Aussage: „Das Spielergebnis stand bereits vor dem Spiel fest“. Daraus machte er den Vorwurf, ich würde ihm „absichtliche Manipulation von Spielbegegnungen sowie absichtliche Beeinflussung der Spielergebnisse“  unterstellen. Liebe Leute, was passiert denn in den 15 Minuten vor Beginn eines Spiels? Genau, die Spielberechnung!

Herr ZENT legte meine Aussage also erst mal geschäftsschädigend (Zitat: „Absichtliche Verunglimpfung der Plattform mit dem Ziel der Geschäftsschädigung“) aus und entfernte mich aus dem Spiel. Witzig: Den gesamten Beitrag hat er niemals entfernt, so sehr (nicht) „geschäftsschädigend“ war er.

Kurze Zeit später, als er wohl selber einsah, dass der Manipulationsvorwurf nicht haltbar war, änderte er einfach den Vorwurf. So ließ er verlauten (Zitat): „Herr W. wurde nicht wegen der kritischen Äußerung gesperrt, sondern wegen Spamming …“. Was für Spamming? Was hatte ich getan: Ich habe Statistikbeiträge mit völlig verschiedenen Inhalten an den einzelnen Stammtischen der betroffenen Länder gepostet. Entnommen von meiner Statistikseite.

Was er aber noch tat: Trotz der monatlich gezahlten Beiträge fürs Spiel, verfälschte er erst meinen Account (Axel Wolniewicz zu Axel Wollnewicz, Stichwort: Datenfälschung!) ohne ihn zu löschen. Erst später löschte er den Account und entfernte meinen Namen gänzlich aus dem Spiel, damit auch ja niemand über Google noch einen Zusammenhang herstellen kann, da ich mit meinem realen Namen spielte. 

(Quelle: http://www.fussballmanager-online.net, 21.06.2010)

Schaut mal von 03/09 – 03/10 bei „Godoy Tomba“ (damals: Godoy Cruz) in Argentinien vorbei. Trotz dieser Komplettlöschung und damit der Nichterfüllung des Dienstleistungsvertrages durch Herrn ZENT, wurden mir die gezahlten Beiträge NICHT erstattet. Erklärt wurde es mir natürlich nicht, warum ich mein Geld nicht zurückbekomme.

Es sei noch mal erwähnt: Es wurde ein wirksamer Vertrag einseitig, ohne Grund und fristlos gekündigt.

Selbst mein „unverbrauchtes Guthaben“ musste ich mehrfach schriftlich anmahnen, bis es ein halbes Jahr später überwiesen wurde.

In der Zeit 2009-2010 habe ich im Spiel fast alles gewonnen. Ich war also sehr erfolgreich. Ich hätte das Spiel und meinen Erfolg einfach genießen können. Dennoch habe ich mich für Verbesserungen und Weiterentwicklungen des Spiels eingesetzt, da ich schon damals den Niedergang des Spiels unter den damaligen und heutigen (Spiel-)Bedingungen vorhergesehen habe. Mein Engagement war ein Fehler!

Fakt ist: Ich war Herrn ZENT nach sechs Copa-Titeln, fünf Meisterschaften und fünf Pokalsiegen in sieben Jahren einfach zu stark. Ihm war es wichtiger, mehr Chancengleichheit zu schaffen, da kam ihm mein Engagement gerade Recht, um mich rauszuwerfen.

Davon musste ich mich erst einmal erholen. Nach ein paar Wochen entschied ich mich, dass auch ein Herr ZENT mich nicht unterkriegt, Aufgeben keine Alternative ist und ich meldete mich wieder an. Die Anmeldung wurde von Herrn ZENT auch ohne Beanstandung akzeptiert.

Ich spielte mit kleinen (selbstauferlegten) Pausen von 07/2010 bis 07/2017. Ich blieb immer ehrlich, offen und setzte mich für Fairplay im Spiel ein. Dies missfiel zum Schluss einer kleinen Gruppe, die danach mit Mobbing und Beleidigungen Jagd auf mich machten. Namentlich zu erwähnen wären folgende Pseudonyme: Dino Ma, Ralf Paulus, Jinky Castillo, Helmut Schön, Dew Tullamore und AC DC.

Herr ZENT war über die Vorgänge informiert: Am 02.06.2017 bat ich ihn z.B. um Hilfe (Siehe Anlage 4: eMail vom 02.06.2017), da das Mobbing bereits teilweise strafrechtliche Tatbestände erfüllte. In seinen Webregeln schreibt er unter Punkt „Gesprächskultur im Forum - Streitkultur über Admin: Bitte nicht auf gleichem Niveau zurückgeben, wenn sich jemand daneben benimmt, sondern sich an den Admin wenden. Beiträge über das Forenverhalten im Allgemeinen sind möglich, aber kein Austragungsort für persönliche Konflikte.“ (Quelle: https://www.fussballmanager-online.net/help/bb.html)

Das Schreiben vom 02.06.2017 und Erinnerungen vom 11. und 27.06.2017 blieben unbeantwortet. Also wieder mal nur leeren Worthülsen in dem Geschäftsgebaren des Herrn ZENT.

Da war dann aktiv endgültig Schluss für mich! Ich wollte nur noch die Statistiken machen, die ich an den Stammtischen und auf meiner Internetseite für die Community veröffentlichen wollte. Allerdings mag Herr ZENT meinungs- und werbefreie Statistiken wohl nicht.

Seit September 2017 versucht er mich mit allen technisch möglichen Mitteln vom Spiel fernzuhalten, damit meine Seite bei den Usern nicht bekannt wird. Meine Beiträge vom 13.09.2017 hat Herr ZENT ohne Kommentar und ohne Erklärung gelöscht. Anschließend sogar meinen Account gelöscht. Ebenfalls ohne Info!

Komischerweise wurden meine Statistiken am Stammtisch von Venezuela über ein halbes Jahr lang (Anfang – Herbst 2017) anstandslos von Herrn ZENT akzeptiert. Erst als ich mit der Statistikseite wieder online ging, fing Herr ZENT wieder an mich zu sanktionieren. Zufall?

Außerdem gibt Herr ZENT in seinem Impressum zum Spiel nur noch eine Postfachadresse in Donauwörth und nicht mehr seine „Firmenadresse“ an, wozu er nach deutschem Recht verpflichtet ist. Denn auf eine Postfachadresse können keine gerichtlichen Dokumente zugestellt werden. Ein Schelm, der da was Böses denkt …

Alle anderen personenbezogenen Daten im Internet zu Herrn ZENT (siehe Google-Suche) verweisen auf eine Adresse in Leipzig, wo er ja augenscheinlich nicht mehr ansässig ist.

Jeder kann sich anhand dieser ganzen Fakten ein ziemlich genaues Bild über die Situation machen. Denn dabei handelt es sich um reale und nicht um „alternative Fakten“.

Bitte schaut auch noch in meinen Kommentar Fehler im Spiel.

Ich habe Herrn ZENT am 21.11.2017 nochmal ein Friedensangebot gemacht und einen Neuanfang angeboten (Siehe Anlage 5: eMail vom 21.11.2017). Keine Reaktion!

Mir ist bewusst, dass einige mit Sicherheit sagen, warum ich mir das antue, dass es die Sache nicht wert ist und warum ich die Sache nicht einfach ruhen und hinter mir lassen kann? Denen kann ich nur sagen, dass ich Ungerechtigkeit nicht ausstehen kann.

Ich habe mir für die Veröffentlichung dieses Kommentars auch die Zustimmung von Herrn ZENT eingeholt (Siehe Anlage 6: eMail vom 21.12.2017). Dabei habe ich mir seine Erfindung, „Stillschweigen als implizite Zustimmung zu der Entscheidung zu werten“, zu Nutzen gemacht. Des Weiteren habe ich eine juristische Abwägung zwischen Persönlichkeitsrecht und öffentlichem Interesse vorgenommen.

Allen im Spiel kann ich nur sagen, bleibt im Spiel schön auf seiner Linie, äußert keine Kritik, lächelt und winkt immer … bis das Spiel abgeschaltet wird.

Für Diskussionen nutzt bitte die Möglichkeit über Facebook: https://www.facebook.com/Fussballcenter.de/ oder schreibt mir eine eMail neumanager@web.de

 - Ende -

 

 

 

Rechtliche Würdigung des Kommentars

Kann sich Herr Zent im vorliegenden Fall auf sein allgemeines Persönlichkeitsrecht berufen?

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht kann nicht unbeschränkt gewährt werden, sonst wäre eine Berichterstattung über die täglichen Vorgänge praktisch unmöglich. Ich habe daher eine Abwägung der einander widerstreitenden Interessen – hier das Persönlichkeitsrecht des Herrn Zent und des Berichtserstattungsinteresses der Allgemeinheit – treffen müssen.

Im vorliegenden Fall handelt es sich bei den angegriffen Verhaltensweisen um eine Berichterstattung über die berufliche Tätigkeit des Herrn Zent. Er ist damit in seiner sog. „Sozialsphäre“ betroffen, ganz im Gegensatz zur Privat- oder gar Intimsphäre.

Tritt der Einzelne als ein in der Gemeinschaft lebender Bürger in Kommunikation mit anderen, wirkt er durch sein Verhalten auf andere ein und berührt dadurch die persönliche Sphäre von Mitmenschen oder Belange des Gemeinschaftslebens, dann ergibt sich aufgrund des Sozialbezuges nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine Einschränkung des Bestimmungsrechts desjenigen, über den berichtet wird. (BGH-Urteil vom 21.11.2006, AZ. VI ZR 259/05)

Der BGH hat für eine Berichterstattung über die berufliche Sphäre von Betroffenen klargestellt, dass der Einzelne sich in diesem Bereich von vornherein auf die Beobachtung seines Verhaltens durch eine breitere Öffentlichkeit wegen der Wirkungen, die seine Tätigkeit hier für andere hat, einstellen muss.

Wer sich im Wirtschaftsleben betätigt, setzt sich in erheblichem Umfang der Kritik an seinen Leistungen aus. Zu einer solchen Kritik gehört auch die Namensnennung. Die Öffentlichkeit hat in solchen Fällen ein legitimes Interesse daran zu erfahren, um wen es geht und der Kommentator könnte durch eine anonymisierte Berichterstattung seine meinungsbildende Aufgabe nicht erfüllen.

Nach den weiteren Ausführungen des Gerichts, denen ich voll inhaltlich zustimme, besteht gerade an Wirtschaftsvorgängen und Wirtschaftsführern in herausragender Stellung, z.B. Geschäftsführern, ein erhebliches Informationsinteresse der Öffentlichkeit.

Wer eine solche herausragende Position wie Herr Zent innehat, der muss es hinnehmen, dass über ihn berichtet wird.

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Stand: 05.02.18